Bereichsbetretungs- und Aufenthaltsverbote in Freiburg am 10.04.2016

Alle Fans, die von einem Bereichsbetretungs- und Aufenthaltsverbot für unser Spiel am Sonntag, den 10.04.2016 in Freiburg betroffen sind, sollten sich auch weiterhin beim Fanladen melden!

Wichtig ist es, eine allgemeine Übersicht der Betroffenen zu erhalten, um evtl. rechtliche Schritte und Möglichkeiten der Unterstützung durch die Braun Weiße Hilfe auch im Nachhinein zu prüfen.

Solidarität mit Hossa 2.0

Spendenaufruf zur Finanzierung weiterer Behandlungskosten

Hallo Fanszene des FC St.Pauli,

leider ist ein weiterer Spendenaufruf erforderlich, da sich Hossa noch einmal einer Zahnbehandlungsprozedur unterziehen muss. Diese neuerliche Behandlung wird ca. 9.000,- Euro kosten. Die braun-weiße Hilfe übernimmt zunächst einmal die Behandlungskosten, ruft aber alle dazu auf, sich mit einer Spende solidarisch zu zeigen.

Bereits kurz nach dem Polizeiüberfall auf das Jolly Roger 2009, bei dem Hossa von einem beteiligten Beamten etliche Zähne heraus geschlagen wurden, war die Spendenbereitschaft eurerseits sensationell. Für die Behandlung und die Unterstützung der anderen Opfer, sowie für Anwälte und Gerichtskosten, wurden damals 10.915,- Euro gespendet. Die erstatteten Gesamtkosten für die Behandlung belaufen sich bislang auf 13.575,79 Euro.

Wir hoffen, ein ähnlich tolles Ergebnis auch diesmal mit euch zusammen erzielen zu können.

Bitte beachtet, dass sich nicht nur der Name der Soligruppe geändert hat, sondern auch das Konto. Wenn ihr mehr über die Braun-Weiße-Hilfe erfahren wollt, sei euch unsere Homepage wärmstens empfohlen.

Spendenkonto:
Jugend und Sport, Fanladen St. Pauli
Konto 1045210935
BLZ 20050550, Haspa
Stichwort: braun-weiße-Hilfe
braunweissehilfe@gmail.com
Homepage: braunweissehilfe.wordpress.com

Umbenennung in Braun-weiße Hilfe

Soligruppe gegen Stadionverbote und staatl. Repression/Solikonto heißt ab sofort „Braun-weiße Hilfe“

Seit 2004 setzt sich eine Gruppe von St. Pauli Fans – bestehend aus Fanladen, FCSR, ProFans, Skinheads St. Pauli und USP – für St. Pauli Fans ein, die von Stadionverboten und staatl. Repression betroffen sind. Es werden Beratungen angeboten, Rechtsanwälte vermittelt, Prozesse vorbereitet und begleitet, Antigewaltgruppen vermittelt, soziale und psychologische Hilfe geleistet und finanzielle Unterstützung gewährt.

Um die Vielfalt der Unterstützungen sichtbar zu machen und einen deutlicheren Bezug zu unserem Verein und seiner Fanszene herzustellen, haben wir uns umbenannt und das Konto an das des Fanladens angegliedert. Die neue Kontoverbindung findet ihr am Ende dieses Textes.

Auch weiterhin wollen wir, neben finanzieller und persönlicher Hilfe, Veranstaltungen zu den Themen Stadionverbote, Ordnungs- und Polizeigesetz und staatl. Repression gegen Fußballfans durchführen.

Seit der Gründung der Antirepressionsgruppe im Jahre 2004 gab es neben dem Sammeln von Spenden und deren gezieltem Einsatz zu Gunsten von St. Pauli Fans eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten. Dabei wären z.B. zu nennen:

  • Diverse Veranstaltungen
  • Solikampagnen
  • Infostände und Spendensammlungen im Stadion
  • Plakat- und Transparentaktionen im Stadion
  • Unterstützung des bundesweiten Fanrechtefonds
  • Ausstellung während der WM 2006 „Freiheit für die Kurven – ein Blick hinter die glänzende Fassade der WM“
  • Solisampler „Freiheit für die Kurven“
  • Mitbegründung des Projekts „Freedom for the terraces“

Nach dem brutalen Polizeiüberfall auf das Jolly Roger 2009 unterstützten wir das Jolly und die Verletzten ebenso wie die Angeklagten. Vor allem die schwere Verletzung von Hossa brachte eine Welle von Unterstützung durch St. Pauli Fans hervor. So wurden insgesamt über 10.000 Euro gespendet und durch die Braun-weiße Hilfe konnte Hossas Zahnbehandlung mit ca. 14.000 Euro unterstützt werden. In diesem Zusammenhang begleiten und unterstützen wir auch das Zivilverfahren gegen die Stadt Hamburg auf Schmerzensgeld und Schadensersatz, da wie so oft der verantwortliche Polizeibeamte nicht ermittelt werden konnte. Dies gilt leider auch für alle anderen Strafermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte sowohl bei besagtem Polizeiangriff auf das Jolly 2009 als auch dem Schweinske Cup 2012 sowie diversen anderen Anlässen.

Dennoch ist es auch weiterhin wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen und die Schuldigen zu benennen. Um dies zu unterstützen, hat die Braun-weiße Hilfe bereits in der Vergangenheit eine Kennzeichnungspflicht aller Polizeibeamter in Hamburg gefordert. Hier werden wir auch weiter im Bündnis mit anderen Gruppen, Organisationen und Parteien am Ball bleiben.

Um unsere Arbeit auch weiterhin durchführen zu können, brauchen wir eure Unterstützung. Macht die Gruppe und das Konto bekannt! Und vor allem spendet und organisiert Spendenaktionen.

Achtung neues Spendenkonto!
Jugend und Sport, Fanladen St. Pauli
Konto 1045210935
BLZ 20050550, Haspa
Stichwort: Braun-weiße Hilfe

Kontakt:
Braun-weiße Hilfe
c/o Fanladen
Auf dem Heiligengeistfeld 1a
20359 Hamburg
braunweissehilfe@gmail.com